Nach einer für seine Verhältnisse durchwachsenen Leistung im Halbfinale wollte Jakob Schubert im Finale angreifen. Und wieder einmal hielt er Wort. Unter lautstarkem Jubel der 3.000 anwesenden Fans erreichte er 42 Griffe und belegte Rang drei. Einzig Sieger Neo Suzuki (JPN) und Tokio-Olympiasieger Alberto Gines Lopez (ESP) schafften ebenfalls 42 Griffe, wurden zudem mit einer Plus-Wertung bewertet und landeten dadurch vor dem Innsbrucker.
„Ich bin megahappy, der Podestplatz ist ein Zuckerl. Mein Ziel war zu zeigen, was ich draufhabe und das Publikum zu genießen. Das ist mir dieses Mal gelungen“, freute sich der sechsfache Weltmeister über seinen zweiten Podestplatz im zweiten Saison-Bewerb.
Für Schubert war es der 56. Podestplatz in seinem 89. Lead-Weltcupstart. „Es war knapp nach vorne, aber die zwei sind sehr fit und haben sich das verdient. Ich habe in meiner Karriere schon viel erreicht und kann mit einem dritten Platz zufrieden sein, weil ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist.“
Für den Heim-Weltcup fand er lobende Worte: „Mir geht hier immer das Herz auf. Ich bin stolz, Innsbrucker zu sein. Jeder kommt gerne hierher, wir haben uns mit diesem Event einen Namen gemacht.“
Für Suzuki war es der zweite Sieg in Innsbruck-Tirol, er konnte bereits im Vorjahr hier gewinnen. „Innsbruck ist ein sehr spezieller Ort. Im Finale habe ich gekämpft und wurde mit dem Sieg belohnt. Aktuell läuft es bei mir einfach.“